RTL Boxen: Champions Night - Live aus Las Vegas
Sonntag
am 6.5.07 ab 04:30 Uhr morgens!!!
Big Brother als PR-Gag
"Golden Boy" De la Hoya kassiert mindestens 40 Millionen Dollar, sein Gegenüber wenigstens die Hälfte.
Die Tickets für den Kampf waren in nur zwölf Minuten vergriffen, und das trotz Preisen zwischen 350 und 2000 Dollar. Auf dem Schwarzmarkt kursieren Summen von 35.000 Dollar, wohl gemerkt: für eine Karte.
Seit Februar - dem ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt der beiden - filmte HBO De la Hoya und Mayweather auf Schritt und Tritt. Ein bisschen Big Brother als PR-Gag, ausgestrahlt werden die Highlights in einer vierteiligen Serie "De la Hoya gegen Mayweather 24/7".
Gentleman mit Latino-Charme
Dieser Kampf ist wie gemacht für Amerika. Jeder der beiden hat eine Geschichte, die unterschiedlicher nicht sein könnte.
Auf der einen Seite De la Hoya, der 34-Jährige mit dem Latino-Charme, der sich gern als Gentleman gibt und als überaus geschäftstüchtig gilt. Eine halbe Milliarde Dollar hat ihm sein Sport bislang eingebracht.
1992 in Barcelona wurde er Olympiasieger, so wie er es seiner krebskranken Mutter zuvor am Sterbebett versprochen hatte. Danach startete er seine Profikarriere und gewann als Erster Weltmeistertitel in sechs Gewichtsklassen.
Rapper-Image und Brillianten
Auf der anderen Seite Mayweather Jr., in 37 Kämpfen ungeschlagener Weltmeister in vier Gewichtsklassen.
Er gilt als der beste Boxer der Welt. Vor allem aber gilt er als Provokateur. Einer, der sein Geld gern in teure Schmuckläden trägt und mit Brillianten am Handgelenk das Leben genießt.
Einer, der Sprüche mag und mit seinem Rapper-Image kokettiert. Unterstützung erhält er aus genau jener Szene.
So soll Rapper 50 Cent beispielsweise eine Million Dollar auf seinen Sieg gewettet haben.
Q.sport1.de







Zitieren
